Erfolgsgeschichte seit 1821

Die Gründung des Unternehmens lässt sich laut Familienaufzeichnungen, auf das Jahr 1821 datieren. Zu dieser Zeit wurde hauptsächlich mit Waffen- und Stahlwaren aller Art gehandelt. Auch die Kaiserlich-Königliche Armee wurde mit Produkten aus dem Hause Lechner und Jungl beliefert und das verliehene K.K. Pulververschleiss Wappen diente als offizielle Handelsbemächtigung (siehe Spezial-Preisbuch) dafür.

Als nach dieser Zeit im Jahr 1912 Herr Hugo Köthe das Geschäft übernahm, wurde erstmals in der Öffentlichkeit die Nachfrage an Jagd- bzw. Sportwaffen größer. Auf diese historische Veränderung reagierte er zeitgerecht und bot fortan seinen Kunden ausgesuchte hochwertige Produkte dieser Zeit. Zu den namhaftesten Herstellern mit denen zur damaligen Zeit gehandelt wurde, gehörten Lancaster, Roux und Sauer & Sohn.

1972 übernahm schließlich sein Sohn Ing. Gottlieb Köthe, Absolvent der Höheren Technischen Lehranstalt und Büchsenmachermeisterschule Ferlach, die Geschäfte von seinem Vater. Als Waffeningenieur und Büchsenmachermeister gründete er in der Schlossergasse 2 in Graz die jetzige Werkstätte und machte seine Passion zum Beruf. In seiner Werkstätte werden ganz besondere handgefertigte Jagdwaffen hergestellt, die sich durch höchste Funktionalität und bestechende Eleganz auszeichnen. Dabei sind sie aber trotzdem - oder gerade aus diesem Grund - äußerst robust und besonders zuverlässig. Er und seine Mitarbeiter lieben das Schöne und Besondere in Kombination mit langlebiger und ausgeklügelter Technik.

Die Jagdwaffen die von Gottlieb Köthe hergestellt/angefertigt werden, werden ausschließlich nach alter, klassischer (englischer) Linie und Maß genau nach Kundenwunsch gefertigt. Seine besondere Handfertigkeit und seine Liebe für geringste Details, werden unter Kennern mittlerweile auf der ganzen Welt besonders geschätzt.

Wenn man einen Vergleich seiner Arbeit bei anderen bekannten Marken suchen würde - beispielsweise bei Autos, so würde für viele wohl Bentley passend erscheinen. Bei Schweizer Uhren hingegen, wäre wohl IWC das passende Pendant. Alle drei haben zumindest eines gemeinsam – ganz besondere Handwerkskunst.